Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Inhalte und dabei das Nutzererlebnis zu verbessern. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Mehr Informationen

News 2013

15.04.2019 - Aktenzeichen 12 U 130/12
Reitschule muss kein Schmerzensgeld an Reitschülerin zahlen!

Die Inhaberin einer Reitschule haftet nicht für einen Unfall einer 5-jährigen Reitschülerin. Nachdem das Kind während einer Reitstunde vom Pony rutschte und sich den Oberarm brach. Das Gericht bestätigte damit das Urteil aus erster Instanz des Landgericht Arnsberg.

01.04.2019 - Aktenzeichen 1 U 422/15
Verletzung einer Reiterin aufgrund Austretens auf dem Abreiteplatz.

Nähert sich eine Reiterin auf einem Abreiteplatz in Galopp von hinten an ein anderes Pferd heran und erschrickt dieses beim Überholen, so dass es austritt, führt dies zu einer hälftigen Schadensteilung. Das Mitverschulden der überholenden Reiterin wird mit der Setzung einer nicht unerheblichen Gefährdungsursache begründet. 

15.03.2019 - Aktenzeichen 18 O 341/16
Wer haftet bei mehreren Pferden auf der Weide!

Das Landgericht Bonn musste im Jahre 2017 in einem solchen Fall entscheiden. Das Pferd der Klägerin wurde schwer verletzt auf der Weide. Auf der Weide befanden sich acht Wallache. Die Pferdeklinik kam zu dem Ergebnis, dass die Schlagverletzung nur durch einen Huftritt eines anderen Pferdes hervorgerufen sein konnte. Welches der anderen Pferde die Verletzung verursachte, konnte nicht festgestellt werden.

01.03.2019 - Aktenzeichen 11 U 153/17
Sturz vom Pferd durch vorbeilaufenden Hund!

Im vorliegenden Fall nahm der Kläger an einem gemeinsamen Ausritt teil. Der Hund der Beklagten lief von hinten kommend seitlich an der Reitergruppe vorbei. Vor Schreck warf das Pferd den Kläger ab, der nun Schadensersatz verlangt. Zu Unrecht, so das OLG Frankfurt am Main in seinem Beschluss.

15.02.2019 - Aktenzeichen 20 ZB 18.1219
Abgelagerter Pferdemist als Abfall!

Eine Frau kippte seit Jahren Pferdemist eine steile Böschung am Waldrand hinunter. Deshalb wurde sie vom Verwaltungsgericht Bayreuth verurteilt, weil es sich bei dem abgelagerten Pferdemist um Abfall gehandelt habe. Dagegen wendet sich die Frau. Pferdemist sei kein Abfall, schließlich werde Humus daraus und sie wolle es wiederverwenden.

01.02.2019 - Aktenzeichen 11 ZB 17.2428
Wegesperrung ist zulässig!

Gemeinde darf im Interesse des Grundeigentümers bisher öffentlich zugängliche Wege für Reiter sperren: "Grundrecht auf Naturgenuss" eingeschränkt.

«« « 1 2 3 4 » »»
Artikel: 1 bis 6 von 125